Alles Wissenswerte über Sushi in Berlin

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Diese Seite soll den Berliner Sushi Fans alle nötigen Informationen rund um die appetitlichen Häppchen aus Japan liefern, damit sich Leidenschaft, die immer mehr Berliner für Sushi empfinden, weiter entwickeln kann und der Genuss von frischem Sushi in Berlin Spaß und Freude macht. In den letzten 10 Jahren hat sich in der deutschen Hauptstadt eine wahre Sushi Kultur entwickelt und es zeigt sich, dass das Interesse an den schmackhaften Reisröllchen nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist, sondern ein konstanter Trend hin zum gesunden Essen, dass in seiner Vielfalt und Variabilität seines Gleichen sucht. Immer neue Kreationen von Makis oder Nigiris werden von findigen Sushi Köchen entworfen, um den mittlerweile verwöhnten Gaumen der Berliner Sushi Kenner zu verwöhnen. Unzählige Sushi Bars, Restaurants und mittlerweile auch Lieferservice buhlen um die Gunst der Gäste. Ein riesiges Angebot erfreut auch die preisbewussten Kunden, denn die einst unerschwingliche Spezialität aus Japan wird nunmehr durch den Konkurrenzdruck zu Preisen angeboten, die auch dem Normalbürger einen kulinarischen Ausflug ins Sushi Paradies erlauben.

Sushi Historie

Hier ein kurzer Abriss über die Entwicklung des Sushi. Es war ein langer Weg zu der Form des Sushi, wie es heute in Berlin angeboten wird. Es verwundert zu erfahren, dass Sushi, die wohl bekannteste Speise Japans, eigentlich kein ursprünglich japanisches Gericht ist, sondern im alten China von Flussfischern erfunden wurde, um die im Mekonk gefangene Süsswasserfische haltbar zu machen.

Rolle gefüllt mit Lachs und Gurke

Nachdem die Fische entschuppt, ausgenommen und gesäubert wurde, kamen diese mit gekochtem Reis in Behälter um dort zu fermentieren. Der durch den Fermentierungsprozess säuerlich gewordene Reis wurde vor dem Verzehr des Fisches weggeworfen. Diese Methode des Haltbarmachens war so erfolgreich, dass sie sich über China hinaus bis nach Japan ausbreitete. Der so eingelegte Fisch war bis zu einem Jahr haltbar. Noch heute wird sowohl in Taiwan als auch in Thailand Fisch mit dieser Methode haltbar gemacht. Schon Anfang des 8. Jahrhunderts finden sich in Japan schriftliche Belege über Sushi,aus denen hervorgeht, dass vorwiegend Süßwasserfische auf diese Weise konserviert wurden. Die als Funazushi (鮒寿司) bezeichnete japanische Spezialität ist aus dieser Konservierungsmethode entstanden.  Der Fisch hat nach der Fermentierung im Reis einen sehr intensiven Geruch und einen scharf säuerlichen Geschmack. Funazushi scheint der Ausgangspunkt des eigentlichen Sushis zu sein, da der Fisch zunehmend weniger lang im Reis fermentiert wurde. Ungefähr ab dem 14. Jahrhundert begannen die Menschen die Fischfilets in frischerem Zustand zu essen und auch den noch genießbaren Reis als Beilage mitzuessen. Das Würzen des Reises mit Reisessig kam gegen Ende der Muromachi-Zeit (1336–1573) auf und machte somit den Fermentierungsprozess, der den Reis säuerte, überflüssig. Das Sushi, das wir heute kennen, entstand ungefähr im 18. Jahrhundert im alten Tokio ( damals noch Edo genannt ), wo am Hafen frische Seefische aus dem Meer im Reis angeboten wurde. Diese damals noch recht teueren Produkte sind heute als Nigiri-Zushi bekannt. Viele unterschiedliche Rezepte wurden seither entwickelt und noch heute experimentieren japanische Köche mit neuen Varianten.

Sushi Rolle mit Rucola inside

Der Siegeszug des japanischen Sushi in die westliche Welt begann allerdings erst während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es waren anfangs vor allem die im Ausland lebenden Japaner, die nach Sushi-Restaurants verlangten und die Kundschaft der ersten Sushi-Restaurants im Ausland darstellten. Der Amerikaner Kanai, der japanischer Abstammung war, eröffnete 1966 ein japanisches Restaurant in Los Angeles und ließ hierfür einen japanischen Sushi Meister einfliegen, der die japanischen Original Rezepte in Amerika umsetzte und auch die Zutaten teilweise aus Japan einfliegen ließ.